Willkommen

 
 
Zunächst hatten wir gar keine, denn vom Züchten waren wir weit entfernt. In Spanien haben wir den Gos D‘Atura kennen gelernt und waren vom natürlichen Wesen dieser Rasse sofort begeistert. 
Der Zufall wollte es, wir bekamen bei einer Züchterin in Gerona sofort unsere Nena (Tura de Campdurà) und nahmen sie mit zu uns in die Vogelschutzwarte in Frankfurt. Sie zog in unser Haus ein, betreut seit dem mit uns die Vögel und andere Gasttiere, wurde im Hundesport ausgebildet und machte mit 2 Jahren ihre Begleithundeprüfung.

Da die Rasse in Deutschland so selten ist, nahmen wir Kontakt zu anderen Gos-Besitzern auf. Wir trafen uns, tauschten Erlebnisse aus und besuchten erfolgreich einige Zucht-Ausstellungen. 

Nena selbst war es, die uns die Entscheidung „Züchten ja oder nein“ abnahm. An einem sehr ungewöhnlichen Tag, ihrer Läufigkeit war eigentlich schon vorbei, fand sie auf dem Gos-Treffen einen Rüden, der anscheinend genau zu ihr passte.
8 Wochen später schenkte sie uns 10 Welpen die sie aufopfernd betreute. Es begann eine aufregende, lebhafte aber glückliche Zeit.

Leider gibt es mittlerweile auch bei unserer Rasse ZüchterInnen, die die Zahl Ihrer
Zuchttiere stetig vermehren und einige Würfe im Jahr haben. Manch einer Hündin wird
gerade mal die Zeit nach einem Wurf bis zur nächsten Läufigkeit gelassen, um wieder gedeckt zu werden. Das ist kein Hobby mehr, das ist ein Geschäft. 
Unsere Hündinnen sollen auch Hund sein dürfen. 

In unserem Leben gab es schon immer Hunde, aber erst Nena und Ana haben uns gelehrt, was ein natürlich gebliebener, intelligenter Hund ist. Für viele Menschen mag es ein Ansporn sein, eine Rasse nach ihrem Willen durch Zucht so zu verändern, dass sie sich den Familien, dem Sport oder der Mode anpassen. Sie werden in eine bestimmte Richtung gedrängt und vom „Hund“ selbst bleibt oft nicht viel übrig.
Der Gos D´Atura ist unseres Erachtens nach nicht der ideale herkömmliche  Familienhund.
Es gehört schon einige Erfahrung und Kenntnis im Umgang mit Hunden dazu, einen Gos als Rudelmitglied halten zu können und wir geben keine Hunde mehr in Anfängerhände ab.
Es ist so wichtig, dem Hund seinen untergeordneten Platz innerhalb des Rudels zuzuweisen, aber gleichzeitig seinen Bedürfnissen Rechnung zu tragen und gegenseitige Gefühle richtig einzuschätzen. Hüten wir uns aber davor, den Hund zu vermenschlichen, gar unser Denken, Sym- und Antipathien auf das Tier zu übertragen (es soll sogar Hunde geben, die äußern –ihre- Gedanken in einem Buch).



Kontakt: 





















Gabriele Wille
Steinauer Strasse 44                       
60386 Frankfurt am Main          
fontdesabruixa@gmx.de
gosdatura-frankfurt@gmx.de
Tel: 069-416890









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Unsere Zucht bzw. Einstellung