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    <title>Matrix der Welt</title>
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    <description>SAP und der neue globale Kapitalismus</description>
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      <title>Überraschender Abgang</title>
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      <pubDate>Mon, 8 Feb 2010 22:22:34 +0000</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.matrixderwelt.de/MdW/Der_Bog_zum_Buch/Entries/2010/2/8_%C3%9Cberraschender_Abgang_files/12_hasso_plattner-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.matrixderwelt.de/MdW/Der_Bog_zum_Buch/Media/12_hasso_plattner-filtered_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:291px; height:396px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Bisher hatte SAP immer Glück mit seinen Chefs. Doch bei Léo Apotheker  war das definitiv nicht der Fall: Am 7. Februar nahm er seinen Hut - nur acht Monate nachdem er alleiniger Vorstandsvorsitzender geworden war. Der Aufsichtsrat sprach sich einstimmig dafür aus, seinen Vertrag nicht zu verlängern, worauf Apotheker mit sofortiger Wirkung zurücktrat.  Dass es für Apotheker nicht gut lief, war bekannt. Doch dass sein  Abgang so schnell kommen würde, hat uns doch erstaunt. Zweimal trafen  wir ihn zu längeren Gesprächen -- und verabschiedeten uns beeindruckt. Vielleicht hätten wir unser Buch genauer lesen sollen. Denn die Probleme, die schließlich zu seinem Abgang geführt haben, sind dort schon beschrieben:  Der Erklärungsbedarf war groß, als sich die Mitarbeiter in Walldorf  ein paar Tage später zur Betriebsversammlung trafen. SAP müsse  versuchen, die Marge zu halten oder sie auf Dauer zu erhöhen,  argumentierten die SAP-Oberen. Wenn man nicht so profitabel sei wie  die Konkurrenz, dann leide darunter früher oder später der Aktienkurs  – und SAP könne zum Übernahmekandidaten werden. Schon nach dem Platzen der Internet-Blase habe man ein ähnliches Sparprogramm aufgelegt und damit die Börse beeindruckt. Rechtzeitig und konsequent in der Krise zu sparen, helfe dem Aktienkurs und der sichere indirekt auch Arbeitsplätze. Doch nach der Veranstaltung hatte sich die Stimmung längst nicht bei allen aufgehellt. Plattner habe müde gewirkt,  Kagermann nur mit Zahlen argumentiert und Apotheker wäre überhaupt  nicht gut angekommen. »Mit seinem leichten französischen Akzent wirkt der schnell belehrend«, berichtet ein Anwesender. Aber auch sonst habe er sich ungeschickt verhalten. Als die Sprache auf den Widerstandvieler Kunden gegen die Erhöhung der Wartungsgebühren von 17 auf 22 Prozent kam, habe er den Mitarbeitern vorgeworfen, sie seien schlechte Verkäufer. »Das ist ein Vollblutvertriebler. Dem geht es doch nur darum, dass die Leute die Zahlen bringen.«  Wird SAP mit Apotheker genauso Glück haben wie mit seinen Vorgängern? Von seinen Voraussetzungen her passt der neue Chef sicherlich gut an die Spitze des Softwarekonzerns. Zumindest deutlich besser als sein früherer Konkurrent Shai Agassi, der wohl kaum zum Krisenmanager getaugt hätte. Apotheker ist so weltläufig wie das Geschäft von SAP. Er hat als Vertriebsmann den richtigen Background in einer Zeit, in der es nicht nur darauf ankommt, neue Programme zu entwickeln, sondern auch darauf, sie zu verkaufen. Und er hat offenbar den Mut, unbequeme Entscheidungen zu treffen. Diese letzte Stärke kann aber auch zur Schwäche werden, wenn man sie zu weit treibt. Viele in Walldorf hat etwa geärgert, dass der Vorstand das Sparprogramm vom Herbst 2008 vorher nicht mit dem Betriebsrat besprochen hat. Kopfschütteln löste auch SAPs Sturheit aus, mit der man den Protest gegen die zwangsweise Erhöhung der Wartungsgebühren ignorierte und eine Meuterei der Kunden riskierte. Der Vorstand wiederholte immer nur dieselben Argumente: SAP würde nicht mehr als die Konkurrenz verlangen und mit der Erhöhung auch zusätzliche Dienste anbieten. Erst als sich knapp hundert deutsche Mittelstandsunternehmen zusammenschlossen, lenkte der mächtige Konzern in letzter Minute ein.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Soweit das Exzerpt aus unserem Buch. Was Apotheker am Ende wirklich den Job gekostet hat, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Aber ein katastrophales Ergebnis einer Mitarbeiterbefragung offenbarte tiefes Misstrauen der SAPler gegen ihren Chef, vor allem in Walldorf. Dazu kamen die frustrierten Kunden, die sich von SAP ausgenutzt fühlten. Apotheker hatte es sich mit beiden Lebensadern des Unternehmens verscherzt, den Mitarbeitern im Innern der SAP und den Kunden als dem äußeren Kapital der Firma. Dann zog Mitgründer und Aufsichtsratschef Hasso Plattner die Reißleine. Niemand bei SAP, vielleicht niemand in der deutschen Wirtschaft kann so überraschend, so entschieden und so radikal Entscheidungen treffen wie Plattner. Zwar soll Apotheker bereits in früheren Aufsichtsratssitzungen zum Thema geworden sein, doch als die Bombe in Walldorf platzte, rieb sich jeder die Augen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;SAP steht damit wieder vor neuen Herausforderungen. Die beiden neuen Unternehmenschefs, der Amerikaner Bill McDermott und der Däne Jim Hagemann Snabe, sitzen beide erst anderthalb Jahren im Vorstand. Trotzdem gelten sie schon lange als Nachwuchstalente, McDermott als begnadeter Verkäufer und Hagemann Snabe als Technologiespezialist mit ausgesprochenen Sozialtalenten. Doch die beiden gelten außerdem auch noch als sehr wenig erfahren für die ganz große Aufgabe. Sie müssen jetzt beweisen, dass sie eine neue Vision für SAP, für die Mitarbeiter und die Kunden entwickeln und umsetzen können.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Insofern ist eine größere Rolle von Plattner kaum zu vermeiden. Er steht für Vertrauen, sowohl nach innen als auch nach außen. Plattner kann auch gar nicht anders als immer noch an Neuentwicklungen  mitzuwerkeln. In seiner Begeisterung für Technologie und für das eigene Unternehmen spiegelt sich der alte Geist der SAP. Ob es den beiden neuen Chefs gelingt, ein Stück von diesem Geist unter den vollkommen anderen Bedingungen des globalen Konzerns zu retten – oder wiederzubeleben – wird für den Erfolg von SAP eine der wichtigsten Fragen sein.&lt;br/&gt; </description>
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      <title>Schweizer Fernseh-Matrix</title>
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      <pubDate>Mon, 14 Dec 2009 21:31:05 +0000</pubDate>
      <description>Die Matrix war jüngst auch im Fernsehen zu sehen - allerdings nur in der Schweiz...;-) Wer den Beitrag sehen will, bitte auf “read more” klicken.</description>
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      <title>Aus zwei mach eins</title>
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      <pubDate>Sun, 1 Nov 2009 20:02:06 +0000</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.matrixderwelt.de/MdW/Der_Bog_zum_Buch/Entries/2009/11/1_Aus_zwei_mach_eins_files/TCS_Siegele_Zepelin-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.matrixderwelt.de/MdW/Der_Bog_zum_Buch/Media/TCS_Siegele_Zepelin-filtered.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:392px; height:221px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis gewann verdient unser Kollege und Freund &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/wirtschaftsbuchpreis/&quot;&gt;Nikolaus Piper&lt;/a&gt; für sein Buch “Die Große Rezession”. Dafür ging der &lt;a href=&quot;http://www.getabstract.com/summary/12087/matrix-der-welt.html&quot;&gt;getAbstract International Book Award&lt;/a&gt; an uns. Hier die Pressemeldung des Verlags:&lt;br/&gt;getAbstract International Book Award 2009 für »Matrix der Welt« und »Animal Spirits«&lt;br/&gt;Die Bücher Matrix der Welt. SAP und der neue globale Kapitalismus (Campus 2009) von Ludwig Siegele und Joachim Zepelin sowie Animal Spirits. How Human Psychology Drives the Economy, and Why It Matters for Global Capitalism (deutschsprachige Ausgabe Animal Spirits. Wie Wirtschaft wirklich funktioniert, Campus 2009) von Robert J. Shiller und George A. Akerlof, wurden auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse mit dem getAbstract International Book Award ausgezeichnet.&lt;br/&gt; Seit 2001 werden mit dem etablierten und in der internationalen Verlagswelt begehrten Preis herausragende Wirtschaftsbücher und -autoren gekürt. Im Fokus stehen mutige Vordenker und Ansätze, die der wirtschaftspolitischen Agenda neue wichtige Impulse geben.                                                                                                                                                                                                             Die Wirtschaftsjournalisten Ludwig Siegele und Joachim Zepelin zeigen in Matrix der Welt, wie Software aus Deutschland weltweit die Wirtschaft antreibt. Ökonomieprofessor Robert J. Shiller und Wirtschaftsnobelpreisträger George A. Akerlof widmen sich in Animal Spirits dem menschlichen Faktor in der Wirtschaft.&lt;br/&gt;</description>
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